Social Currency
Der Wert, den Informationen für das soziale Ansehen eines Nutzers haben. Menschen teilen Inhalte bevorzugt, wenn diese sie selbst klüger, informierter, witziger oder exklusiver wirken lassen.
Das bedeutet
Ihr Kunde teilt Ihre Website nicht, weil Sie so nett sind. Er teilt sie mit seinem Geschäftspartner, weil er damit zeigen will: „Schau mal, ich habe einen genialen Experten gefunden, ich bin strategisch ganz vorn dabei.“ Ihr Content muss das Ego des Teilenden aufwerten.
Die Konsequenz
Wenn Ihr Content nur aus trockener Eigenwerbung besteht, wird er von niemandem geteilt. Ohne Social Currency verbauen Sie sich die mächtigste kostenlose organische Reichweite, die es gibt: Die Weiterempfehlung.
Der klassische Agentur-Fehler
Jubel-Posts auf LinkedIn. „Wir sind stolz, den neuen Kunden X zu begrüßen.“ Das bringt dem Leser exakt null sozialen Wert. Niemand teilt das, außer die eigenen Mitarbeiter aus Höflichkeit.
Das Praxis-Beispiel
Schlecht: „Hier ist unser neues Whitepaper über SEO.“ Gut: „Die 3 SEO-Fehler, die Ihre Mitbewerber gerade machen (und wie Sie sie heimlich überholen).“ Das macht den Teilen-Button zu einer Waffe für den Nutzer.
Der Sofort-Hebel
Geben Sie Ihren Download-Materialien einen Titel, der nach echtem Insider-Wissen klingt (z. B. „Der Report, den Webdesigner Ihnen verschweigen“). Der Nutzer teilt das, um selbst als Insider zu gelten.