White Space bezeichnet die leeren, ungenutzten Flächen zwischen den verschiedenen Elementen auf einer Website. Er muss nicht zwingend weiß sein, sondern einfach frei von Inhalten.
Eine Website ist kein Supermarkt-Prospekt, in den man so viele Informationen wie möglich quetscht. Weißraum ist die Luft zum Atmen für Ihre Inhalte. Er lenkt den Blick des Besuchers gezielt auf das, was wirklich wichtig ist: Ihre Botschaft und Ihren Call-to-Action.
Wenn Ihre Seite eine vollgequetschte Textwüste ist, schaltet das Gehirn des Nutzers auf Überforderung und er springt ab. Mut zur Lücke beweist visuelle Professionalität. Wer alles gleichzeitig hervorheben will, hebt am Ende gar nichts hervor.
Guter Weißraum führt das Auge wie ein unsichtbarer Rahmen. Wenn Sie mehr als drei verschiedene grafische Elemente (Bild, Textblock, Button) ohne spürbaren Abstand aneinanderreihen, erzeugen Sie vertriebsschädigendes visuelles Rauschen.
Makro ist der Abstand zwischen großen Sektionen (lässt die Seite atmen). Mikro ist der Zeilenabstand in Ihrem Fließtext. Ist der Text zu eng gepresst, liest ihn schlichtweg niemand.
Viele KMU quetschen alles nach oben, aus Angst, Nutzer würden nicht scrollen. Das ist ein Mythos. Nutzer scrollen sehr gerne, wenn das Design sie sanft führt. Weißraum ist dabei Ihr wichtigster unsichtbarer Wegweiser.