UX (User Experience) umfasst alle Eindrücke und Erlebnisse, die ein Nutzer vor, während und nach der Interaktion mit einer Website, einem Produkt oder einer Dienstleistung hat.
Usability ist, dass der Zündschlüssel im Auto funktioniert und der Motor anspringt. UX ist das Gefühl, das Sie haben, wenn Sie das Lenkrad greifen und den Motorsound hören. Auf der Website bedeutet das: Fühlt sich der Kunde verstanden? Wurde sein Problem auf den Punkt adressiert? War der Weg zur Anfrage reibungslos und professionell?
Wenn die User Experience schlecht ist, assoziiert der Kunde diese Inkompetenz unbewusst mit Ihrer eigentlichen Dienstleistung. Eine Website mit hervorragender UX baut massiv Vertrauen auf und senkt die Preissensibilität, weil der Kunde sich in den Händen eines Profis wähnt.
Usability fragt: „Kann der Nutzer das Formular ausfüllen?“ UX fragt: „Warum sollte er das Formular überhaupt ausfüllen wollen? Welchen Mehrwert hat er davon?“ UX ist die strategische Klammer, Usability das technische Handwerk.
Sie können den besten Text und das schönste Design der Welt haben. Wenn die Seite 6 Sekunden lang lädt, ist die Experience ruiniert, bevor der Nutzer Ihr erstes Wort gelesen hat. Page Speed ist kein IT-Problem, es ist ein UX- und damit ein Vertriebsproblem.
Gute UX braucht gute Texte. Ein Fehlermeldungs-Text wie „Error 404“ hilft niemandem. Ein Text wie „Hoppla, diese Seite gibt es nicht mehr. Hier geht’s zurück zur Startseite“ holt den Nutzer ab und führt ihn weiter.