Eine Micro-Conversion ist ein kleiner, messbarer Zwischenschritt eines Nutzers auf dem Weg zum eigentlichen Hauptziel (Macro-Conversion). Beispiele sind das Abspielen eines Videos, das Scrollen bis zum Ende der Seite oder der Klick auf eine Preisliste.
Nicht jeder Besucher ist sofort bereit, ein 20.000-Euro-Projekt bei Ihnen anzufragen. Micro-Conversions sind wie das Nicken in einem Verkaufsgespräch. Wenn der Kunde Ihr Erklärvideo ansieht oder sich Ihre Fallstudien herunterlädt, zeigt er Interesse. Es sind die Brotkrumen, die beweisen, dass Ihr Funnel funktioniert.
Wenn Sie nur auf die harten Anfragen schauen, tappen Sie im Dunkeln. Werfen die Leute nach 10 Sekunden das Handtuch oder lesen sie Ihre Leistungsseiten intensiv, rufen aber (noch) nicht an? Micro-Conversions zeigen Ihnen exakt, an welcher Stelle im Prozess Sie den potenziellen Kunden verlieren.
Scroll-Tiefe (75% der Seite erreicht): 20-30%. Klick auf Kontaktseite aus dem Menü: 5-8%. Video-Play-Rate auf der Startseite: 10-20%. Wenn Ihre Werte darunter liegen, stimmt Ihre inhaltliche Spannungskurve nicht.
Nutzen Sie Google Tag Manager in Kombination mit GA4. Damit können Sie Klicks auf E-Mail-Adressen, Telefonnummern oder Downloads sauber messen, ohne jedes Mal einen Programmierer bezahlen zu müssen.
Zu glauben, nur das abgesendete Kontaktformular zählt. Wenn Sie Micro-Conversions ignorieren, wissen Sie nie, warum niemand anruft – Sie sehen nur, dass niemand anruft.