Exit-Intent-Technologie erkennt die Mausbewegung eines Nutzers, der die Website verlassen möchte, und blendet in diesem Moment eine letzte gezielte Botschaft oder ein Angebot ein.
Der Besucher dreht sich um und will Ihr Geschäft verlassen. Der Exit-Intent ist der Vertriebler, der ihm im letzten Moment noch eine entscheidende Frage stellt oder ein unwiderstehliches Angebot macht, um ihn doch noch aufzuhalten.
Wenn jemand geht, haben Sie ohnehin nichts mehr zu verlieren. Ein gut gemachter Exit-Intent rettet einen signifikanten Teil der Besucher, die ansonsten für immer weg gewesen wären. Es ist ein digitaler Rettungsschirm für Ihr Marketingbudget.
Schlecht: „Abonnieren Sie unseren Newsletter“ (Langweilig, null Mehrwert). Gut: „Sie gehen schon? Holen Sie sich unsere Website-Diagnose und erfahren Sie in 30 Minuten, wo Ihre Seite heute Aufträge verbrennt.“ (Direkter Schmerzpunkt).
Tools wie OptinMonster oder ConvertBox machen die Einrichtung kinderleicht. Wichtig: Deaktivieren Sie das Popup auf dem Smartphone. Google straft mobile Seiten mit Ranking-Verlusten ab, wenn Popups den halben Bildschirm verdecken.
Lösen Sie den Exit-Intent nicht panisch aus, wenn jemand nur schnell den Tab wechselt. Konfigurieren Sie das Tool so, dass es erst reagiert, wenn die Maus zielsicher Richtung „Schließen“-X wandert.