Die Conversion Rate (Konversionsrate) misst in Prozent, wie viele Besucher einer Website eine gewünschte Aktion ausführen. Das kann das Absenden eines Kontaktformulars, ein Anruf, der Download eines Whitepapers oder ein direkter Kauf sein.
Stellen Sie sich vor, 100 Personen betreten Ihr physisches Ladengeschäft oder Büro. Wenn am Ende 2 davon ein Angebot anfragen, liegt Ihre Conversion Rate bei 2 Prozent. Auf Ihrer Website funktioniert das Prinzip exakt gleich. Es nützt Ihnen nichts, wenn 10.000 Menschen im Monat Ihre Seite ansehen (Traffic), aber niemand den Hörer in die Hand nimmt. Die Conversion Rate ist der einzige Indikator, der zeigt, ob Ihre Website als Verkäufer funktioniert oder nur ein teurer Prospekt ist.
Eine niedrige Conversion Rate bedeutet im Klartext: Ihre Website verbrennt Aufträge. Sie zahlen viel Geld für SEO oder Google Ads, um Besucher anzulocken, aber die Seite schreckt diese im entscheidenden Moment ab. Der Hebel hier ist enorm: Wenn Sie Ihre Conversion Rate durch klare Texte und besseres Design von 1 % auf 2 % steigern, verdoppeln Sie Ihre Kundenanfragen – ohne auch nur einen einzigen Cent mehr in Werbebudget zu stecken.
Conversion-Ziel | Realistischer Durchschnitt | Top-Performer (Zielwert) |
|---|---|---|
Kauf in einem Online-Shop (E-Commerce) | 1,5 % – 3 % | > 4 % |
B2B-Anfrage (Kontaktformular KMU) | 2 % – 5 % | > 7 % |
Newsletter-Eintragung (Blog/Website) | 2 % – 5 % | > 8 % |
Software-Testversion (SaaS Free Trial) | 7 % – 10 % | > 15 % |
Download (z. B. Whitepaper auf Landingpage) | 10 % – 15 % | > 20 % |
Wenn Sie im B2B-Dienstleistungsbereich bei unter 1 % liegen, ist nicht Ihr Markt das Problem, sondern Ihre Website.